Vereinsausflug nach Passau

Am Donnerstag, dem 5. September, startete unser Vereinsausflug nach Passau. Um 08:00 Uhr holte uns der Bus der Firma Fichtenkamm in Jockgrim ab. Auf der Hinfahrt war ein Zwischenstopp mit Stadtführung  in Rothenburg ob. d. Tauber vorgesehen. Davor aber – wie üblich auf unseren Ausflügen – konnte bei einer Vesperpause eine kleine Stärkung eingenommen werden. Nach einigen Staus endlich in Rothenburg angekommen, erwarteten uns unsere Stadtführer bei bestem Wetter. In zwei Gruppen erkundeten wir die mittelfränkische Stadt mit ihren vielen Baudenkmälern. Die unterhaltsame und informative Stadtführung war ein gelungener Auftakt unseres Ausfluges. Die anschließende Weiterfahrt nach Passau zog sich dann etwas. Gut, dass wir dazwischen unsere zweite Vesperpause eingelegt hatten. Schlechte Verkehrsverhältnisse sorgten nämlich dafür, dass wir erst gegen 18:30 Uhr in unserem Hotel „Weißer Hase“, direkt im Zentrum von Passau, ankamen. Nach dem Abendessen war jedoch noch genügend Zeit die Stadt zum ersten Mal zu erkunden.

Der Freitag begann mit einem Frühstücksbuffet. Danach war wieder Zeit, sich selbst von der Stadt Passau ein Bild zu machen. Das Wetter war annehmbar. Somit nutzten viele von uns die Zeit, entlang von Inn und Donau zu spazieren. Oder die einladenden Cafes und Geschäfte in der Altstadt zu besuchen. Nachmittags trafen wir uns zur Fahrt zum Besucherbergwerk Kropfmühl, in Hauzenberg. Das noch heute in Betrieb befindliche Bergwerk baut Graphit ab. Kopf einziehen, 222 Stufen nach unten und wieder 222 Stufen nach oben: Teilweise sehr enge, und niedrige Gänge machten den Kopfschutz mit Helm unbedingt notwendig. Die sehr kurzweilige Führung durch den Bergmann kann man nur weiterempfehlen. Abends, nach dem Abendessen, ging es um 20:30 Uhr schon wieder mit dem nächsten Programmpunkt weiter: Eine Nachtwächterführung durch Passau stand an. Wir wurden von einer Nachtwächterin in Empfang genommen. Und wir hatten viel Spaß bei der Führung durch die tolle Stadt. Viele historische Figuren wurden durch uns selbst dargestellt. Ob Fürst, Fürstbischof, Bäcker oder auch „kriminelle“ Gestalten: Einige waren noch die folgenden Tage eine ganz andere Persönlichkeit … Die Führung durch unsere Nachtwächterin war auf jeden Fall ein ganz besonderes Highlight dieses Ausfluges.

Nach dem Frühstück am Samstag stand eine kurze Fahrt zur „Veste Oberhaus“, auf der gegenüberliegenden Seite von Passau, an. Die mittelalterliche Burganlage, hoch über Passau, empfing uns im strömenden Regen. Trotzdem war die Führung auf dem Burggelände sehr interessant. Und nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, bot uns noch ein toller Ausblick auf Passau, mit den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz. Anschließend konnten wir noch etwas Zeit in Passau selbst verbringen. Am Nachmittag trafen wir uns wieder zur Abfahrt nach Obernzell, zur Anlegestelle der „Donauarche“. Es folgte eine Donau-Bootsfahrt der besonderen Art. Mit der „Engelszeller Arche“ ging es zünftig bei Bier, Brotzeitteller und mit Stimmungsmusik auf der Donau hin und her. Nach rund zweieinhalb Stunden war die Gaudi dann aber auch schon wieder vorbei. Die Rückfahrt zum Hotel stand an. Nach dem Abendessen trafen sich einige von uns noch in der Stadt auf einen gemütlichen Abschluss.

Der Sonntag war schon der Tag der Rückreise. Nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Heimat. Wie schon auf der Hinfahrt, war auch auf der Heimfahrt ein Zwischenstopp mit Stadtführung geplant. Neumarkt, in der Oberpfalz, war das Ziel. Bei einer Stadtführung konnten wir interessante Informationen über die Stadt erhalten. Nach rund zwei Stunden folgte die Weiterfahrt. Noch einmal machten wir einen Halt an einer Raststätte. Dieser wurde zum Kaffeetrinken oder, wer wollte, auch zum Essen genutzt. Gegen 17:30 Uhr trafen wir in Jockgrim ein. Ein gelungener Ausflug war zu Ende.


Die zufriedenen Teilnehmer.

Text und Foto: Uwe Schröter

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